Zweitausend Flyer, sechs Quadratmeter und zehn Euro – das waren meine Startbedingungen im Jahr 2004. Was damals als kleine Ich-AG in einer Mietwohnung in Nieder-Olm begann, ist heute ein etablierter IT-Dienstleister für Privatkunden und Unternehmen in der Region Rheinhessen. 22 Jahre voller Technik, Veränderung und Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Das ist die Geschichte von EDV-Service-Schmidt.
Das Bild zeigt unsere IHK-Urkunde zum 20-jährigen Bestehen.
Klein angefangen – groß gedacht
Meine erste Werkstatt war unser Arbeitszimmer in der Nieder-Olmer Kreuzstraße. Sechs Quadratmeter, ein Schreibtisch, ein PC und ein wenig Werkzeug. Am ersten Tag verteilte ich über zweitausend Flyer in den Straßen und Gassen von Nieder-Olm und den umliegenden Ortschaften – jeder Briefkasten bekam einen. Noch am selben Tag klingelte das Telefon. Mein erster Kunde brachte einen Tintenstrahldrucker mit eingetrocknetem Druckkopf. Schnell gereinigt, und die ersten zehn Euro waren verdient.
In den darauffolgenden Wochen betreute ich vor allem Privatkunden: Ich schulte Menschen im Umgang mit dem PC, reparierte Geräte und löste EDV-Probleme direkt vor Ort. Der Platz reichte bald nicht mehr aus – sogar der Flur unserer Wohnung musste als improvisiertes Computer-Wartezimmer herhalten. Eine kreative Lösung, die meine damalige Freundin und heutige Frau mit bewundernswerter Geduld mitgetragen hat.
Die Bilder zeigen einen damaligen Flyer, und das alte Logo.
2005: Der erste eigene Raum
Der erste Wendepunkt kam 2005, als mir unser Vermieter durch einen glücklichen Zufall einen Raum im Hinterhof zu einem günstigen Preis anbot. Nach einer kurzen Renovierung bezog ich eine zwanzig Quadratmeter große Werkstatt – direkt neben unserer Wohnung. Endlich genug Platz für mehrere Arbeitsplätze.
Schon damals war Effizienz mein Credo: Da bei Reparaturen oft viel Zeit für Diagnosen, Updates und Installationen vergeht, richtete ich parallele Arbeitsplätze ein, um mehrere Geräte gleichzeitig bearbeiten zu können. Das Geschäft wuchs stetig, und mit ihm veränderte sich die Gerätelandschaft – klassische Desktop-PCs prägten zunächst das Bild, doch Notebooks wurden immer beliebter und tauchten schon bald sogar in Supermarktregalen auf.
Die Bilder zeigen die damalige Werkstatt in der Kreuzstraße.
Bild "Computer sind keine Päpste" erschien damals in den Wirtschaftsnews Nieder-Olm.
2010: Umzug ins Gewerbegebiet Nieder-Olm
Fünf Jahre später war es wieder Zeit für einen größeren Schritt: der Umzug ins Nieder-Olmer Gewerbegebiet. Die Werkstatt im Hinterhof war zu klein geworden, und ein Standort abseits der Öffentlichkeit hatte seine Grenzen – neue Kunden fanden mich schlicht kaum. Mit dem Gewerbestandort gewann ich nicht nur mehr Platz, sondern auch deutlich mehr Sichtbarkeit in der Region.
Der neue Standort brachte prompt neue Kunden aus dem Gewerbegebiet selbst. Viele Unternehmen in der Umgebung freuten sich, einen verlässlichen IT-Ansprechpartner direkt vor Ort zu haben. Gerade wenn schnelle Reaktionszeiten gefragt waren, wurde dieser Standortvorteil zum echten Pluspunkt – und das gilt bis heute.
Die Bilder zeigen die Werkstatt ab 2010.
Neue Technologien, neue Partnerschaften
Ab 2010 erlebte die IT-Branche einen enormen Wandel: Cloud-Lösungen und mobile Geräte hielten Einzug in den Arbeitsalltag, und die Anforderungen meiner Kunden veränderten sich grundlegend. Für mich bedeutete das: kontinuierlich weiterlernen und die richtigen Kooperationspartner finden.
Eine besonders wertvolle Zusammenarbeit entstand mit der Wortmann AG, deren Terra-Cloud ich seither erfolgreich in mein Angebot integriert habe. Als deutsche Cloud-Lösung bietet sie höchste Datensicherheit – und ermöglicht es mir, Unternehmen in Rheinhessen maßgeschneiderte Cloud-Services anzubieten. Ergänzend dazu setze ich auf Microsoft Office 365, das ortsunabhängiges und flexibles Arbeiten für Teams jeder Größe möglich macht.
IT-Sicherheit: Kein Zusatz, sondern Grundlage
Bereits seit 2008 erkannte ich, dass Cybersicherheit kein optionaler Zusatzservice ist – sie ist die Grundlage für jeden zuverlässigen IT-Betrieb. Nach intensiver Prüfung verschiedener Lösungen entschied ich mich für ESET und wurde offizieller ESET-Partner. Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereut habe.
ESET-Produkte schützen meine Kunden zuverlässig vor Viren, Malware und Cyberangriffen – und haben sich im täglichen Praxiseinsatz vielfach bewährt. Für Unternehmen in der Region Mainz und Rheinhessen, die ihre IT-Sicherheit professionell aufstellen möchten, ist das ein zentrales Thema in meiner Beratung.
Was 22 Jahre wirklich ausmachen
Nach mehr als zwei Jahrzehnten gibt es keinen einzelnen großen Moment, auf den ich mit besonderem Stolz zurückblicke. Für mich ist jedes abgeschlossene Projekt ein Meilenstein – ob die erfolgreiche Einrichtung eines Firmennetzwerks, die Umsetzung einer IT-Sicherheitslösung oder die schnelle Hilfe, wenn bei einem Kunden nichts mehr geht. Wenn am Ende alles läuft und der Kunde zufrieden ist, ist das mein persönlicher Erfolg.
Eine große Rolle spielten dabei immer lokale Netzwerke und Wegbegleiter. Über die Jahre habe ich eng mit Kollegen zusammengearbeitet, die wie ich als Einzelkämpfer unterwegs waren. Diese Kooperationen waren oft der entscheidende Faktor – gerade in Zeiten von Krankheit oder Urlaub. Leider sind viele dieser Partner heute nicht mehr im Geschäft. Ihr Einsatz und ihre Unterstützung waren ein Geschenk, für das ich von Herzen dankbar bin.
Die Bilder zeigen die Modernisierung unserer Räume im Jahr 2021.
KI im Alltag – was heute bereits möglich ist
Was vor zwei Jahren noch nach Zukunft klang, ist heute gelebte Praxis. Künstliche Intelligenz hat sich in einem Tempo entwickelt, das selbst Experten überrascht – und ich bin froh, von Anfang an dabei gewesen zu sein.
Ich nutze KI-Tools heute intensiv in meiner eigenen täglichen Arbeit: bei der Analyse von IT-Problemen, der Erstellung von Dokumentationen und der Vorbereitung von Kundenprojekten. Was früher Stunden dauerte, ist heute oft eine Frage von Minuten. Diesen Effizienzgewinn gebe ich direkt an meine Kunden weiter.
Besonders am Herzen liegt mir die Wissensvermittlung. Seit September 2024 bin ich als Dozent an der VHS Mainz-Bingen tätig, wo ich den Computer Club 60plus betreue – eine Gruppe, der es mir besonders wichtig ist zu zeigen, dass moderne Technologie keine Frage des Alters ist. Seit November 2025 gebe ich dort zusätzlich KI-Einführungskurse – aktuell bereits an zwei Standorten in Ober-Olm und Bodenheim. In diesen Kursen bringe ich Menschen aus der Region praxisnah bei, wie sie KI-Tools sinnvoll und sicher in ihrem Alltag einsetzen können. Denn Technologie allein reicht nicht – entscheidend ist, dass sie wirklich ankommt und genutzt wird.
Und der nächste Schritt ist bereits im Gange: KI-Agenten übernehmen zunehmend eigenständig Aufgaben und ganze Arbeitsprozesse – von der automatischen Beantwortung von Kundenanfragen bis hin zur selbstständigen Bearbeitung wiederkehrender Abläufe. Was vor kurzem noch nach Science-Fiction klang, ist für viele Unternehmen bereits heute einsetzbar. Ich helfe meinen Kunden in Rheinhessen dabei, diese Möglichkeiten zu verstehen, einzuführen und sicher zu nutzen – Schritt für Schritt, ohne Überforderung.
22 Jahre – und die Reise geht weiter
Vom Arbeitszimmer mit sechs Quadratmetern bis zum Gewerbestandort in Nieder-Olm. Von der Druckkopfreinigung bis zur KI-Beratung und dem Dozenten-Pult an der VHS Mainz-Bingen. Diese Reise war nur möglich dank Ihres Vertrauens und des Rückhalts meiner Partner und Wegbegleiter.
Die IT-Welt wird sich weiter verändern – schneller als je zuvor. Ich freue mich darauf, Sie auch in den nächsten Jahren mit verlässlichem IT-Service, moderner Cloud-Infrastruktur und den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz zu begleiten.
Haben Sie Fragen zu KI, Cloud oder IT-Sicherheit für Ihr Unternehmen?
Sprechen Sie mich gern an.
Ihr Jens Schmidt
EDV-Service-Schmidt, Nieder-Olm
Die Bilder zeigen ein paar Projekte ab 2022 und einen Kaffee del Terra. 😉🚀☕























